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Kapelle

Kapelle Maria Brun

Um das Jahr 1715 hat Pfarrer Johann Peter Tscherrig der Simplon Südseite ein viel besuchtes Marienheiligtum geschenkt. In der Nähe der Alphütte liess er auf seinem Eigentum die erste Brunnkapelle bauen. Unterhalb der Kapelle entspringt  eine kleine Quelle und so nannten die Wallfahrer den Ort bald Maria Brunn. In den Jahren 1876, 1904 und 1912 wurde die Kapelle mit Hilfe von grosszügigen Spendern und in Fronarbeit an Sonn- und Feiertagen vergrössert und renoviert. Die letzte grosse Renovation führte die Gemeine Gondo 1983 aus.


Zum gnadenreichen Wallfahrtsort entwickelte sich Maria Brunn ab 1880 unter Pfarrer Franz Josef Joller von Gondo. Er hatte zur Mutter Gottes in Maria Brunn eine besondere Verehrung. Hier fand sein rastloses, wechselhaftes Leben immer wieder Ruhe und Trost. Hierher trug er seine kleinen und grossen Sorgen. Er selber schrieb: «Vom ersten Jahre an war mir Maria Brunn der liebste und gnadenreichste Ort auf Erden»


Hier an diesem stillen Ort nahmen die Bewohner der Simplon Südseite Abschied  von der Heimat vor ihrer grossen Reise nach Amerika Nord und Süd, weil der Lebensraum zu klein wurde. Pfarrer Joller hielt für sie den Abschiedsgottesdienst mit einer Ansprache über Heimat, Familie und Maria Brunn.


Inzwischen sind Tausende Menschen nach dem Vorbild Jollers mit ihren Anliegen zur gnadenreichen Mutter Gottes «ins Bru» gepilgert - fanden und finden dort Trost und neue Hoffnung.


Der Chronist von Zwischbergen, Josef Squaratti schreibt: "Es lohnt sich dieses sorgfältig hergerichtete Kleinod, eingebetet in einer herrlichen und stillen Naturwelt zu besuchen, um aus der Gnadenquelle Friede für sich selbst und Bereitschaft für die Liebe zu den Mitmenschen zu schöpfen.

Standort

Kapelle Maria Brun
3907 Zwischbergen
Schweiz

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