Wandern in unberührten Talschaften...

Entdecken Sie die Region um den Simplon im Sommer und im Herbst auf einer ausgedehnten Wanderung. Das Hochgebirge am Simplonpass, die bewaldeten Täler und die romantischen Dörfer sind durch unzählige gut unterhaltene Wanderwege erschlossen. Es gibt Touren von verschiedensten Schwierigkeitsgraden, so dass für jeden etwas dabei ist.

 
 
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Wanderung

Wandern im Naturschutzgebiet Achera-Biela

Wanderung · Valais · geöffnet
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Brig Simplon Tourismus AG Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Achera Biela Naturlehrpfad
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    Foto: Brig Simplon Tourismus AG
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    Foto: Brig Simplon Tourismus AG
m 1200 1100 1000 900 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 km Ried-Brig, Rufigraben Ried-Brig, Rufigraben Rest. Simplon va hie Rest. Simplon va hie Ried-Brig, Biela

Die Römer brachten das Getreide vor über 2000 Jahren ins Wallis, wo es schon bald zum typischen Bild gehörte. Entlang des Naturlehrpfads entdecken Sie viele Highlights am Brigerberg.
geöffnet
leicht
1,5 km
0:40 h
32 hm
32 hm

Den Naturlehrpfad erreichen Sie nach einer knapp einstündigen Wanderung von Brig über die Biela. Alternativ können Sie das Postauto nach Ried-Brig benutzen. Die Achera-Biela ist ein wichtiger Bestandteil des Kulturschatzes der Region Ried-Brig/Termen und wurde 1994 als Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung ausgeschieden. Im rund 24 Hektar grossen Gebiet befinden sich verschiedene wertvolle und teilweise selten gewordene Lebensräume: traditionell und naturnah bewirtschaftete Ackerkulturen, artenreiche Magerwiesen, Felsensteppen, Suonen, Trockensteinmauern und Terrassen. Nach Beendigung des Rundweges gelangen Sie zu Fuss nach einer halben Stunde zurück nach Brig.

Untersagt ist:

  • Hunde frei laufen lassen
  • Verlassen der Wege
  • Feuer machen
  • Schädigen und Stören von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen
  • Übernachten und Campieren
  • Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen
  • Liegenlassen von Hundekot

 Weitere Informationen

Autorentipp

Geniessen Sie auf dem Hochplateau am Brigerberg die Sonne. Restaurants in Ried-Brig und Termen laden mit ihren schönen Gärten zum Verweilen ein.

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
906 m
Tiefster Punkt
879 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Rest. Simplon va hie

Sicherheitshinweise

Die Wanderung erfolgt auf eigene Verantwortung. Versicherungen sind Sache des Wanderers.

Weitere Infos und Links

brig-simplon.ch

Die Achera-Biela in Ried-Brig und Termen galt über Jahrhunderte als das Ackerbaugebiet am Brigerberg. Die Römer brachten das Getreide vor über 2000 Jahren ins Wallis, wo es in den trockenen Gebieten angebaut und schon bald zum typischen Bild gehörte. Im Verlaufe der Zeit bildete sich die chararkteristische Kulturlandschaft mit Terrassen, Trockensteinmauern, Stadel usw. aus. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts prägte diese Landwirtschaft das Bild. Ab Ende des Zweiten Weltkrieges nahm dann die Anzahl Äcker kontinuierlich ab. Im Gebiet Achera-Biela war der Rückgang derart drastisch, dass in den sechziger Jahren der Ackerbau praktisch zum Erliegen kam. Bernhard Gemmet, Biobauer in Ried-Brig, war die treibende Kraft, die eine Renaissance des traditionellen Ackerbaus in den siebziger Jahren ermöglichte. Mit modernen Maschinen auf zusammengelegten Parzellen, aber in traditioneller Art und Weise baute er als einer der ersten wieder Wintergetreidedeäcker an. Mehrere Bauern folgten seinem Beispiel, so dass heute wiederum auf einer Fläche von knapp 5 ha geackert wird. Diese Fläche teilt sich auf 6 Bauern auf, wobei die pro Bauer bewirtschafteten Flächen von unterschiedlicher Grösse sind. Die Samen der sogenannten Ackerunkräuter konnten den Unterbruch der Bewirtschaftung im Boden überdauern. Heute kann wieder eine reiche, farbenfrohe Ackerbegleitflora bewundert werden: Kornblume, Kornrade, Ackerwachtelweizen, Rittersporn etc. Damit diese wertvolle Flora erhalten werden kann, ist der Anbau von Wintergetreide notwendig.

Am 30.6.1999 hat der Staatsrat des Kantons Wallis das Gebiet unter Naturschutz gestellt. Es umfasst rund 24 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, was etwa 6% der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der Gemeinde Ried-Brig entspricht. Von den 14.3 ha offenem Ackerland, das 1998 in Ried-Brig noch bewirtschaftet wurde, liegen knapp 5 ha im Naturschutzgebiet, was einem Anteil von 31% entspricht. Daneben sind auch die Steppenrasen, die Brachen, die traditionell bewässerten Wiesen, die Hecken und Feldgehölze von grosser ökologischer Bedeutung. Es versteht sich von selbst, dass im Gebiet sowohl seltene und spezielle, wie auch typische Tierarten beobachtet werden können: Wendehals, Schmetterlingshaft, Feldgrille, Smaragdeidechse um nur einige wenige zu nennen.

Start

Ried-Brig (893 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.319480, 8.014761
UTM
32T 424151 5130016

Ziel

Ried-Brig

Wegbeschreibung

Ried-Brig, Biela - Sander - Chennulmatte -Undri Biela - Biela

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Sie können mit dem Postauto bis Ried-Brig fahren (Haltestelle: Biela oder Rufigraben)

Anfahrt

Mit dem Postauto bis Ried-Brig (Dorf) oder mit dem Privatfahrzeug bis auf den zentralen Parkplatz in Ried-Brig.

Parken

In Ried-Brig stehen Parkplätze zur Verfügung. Parkieren ist nur in Ried-Brig (Dorf) möglich.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Bücher und weitere Details sind im Tourismusbüro Brig erhältlich.

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarten können Sie im Tourismusbüro Brig beziehen.

Ausrüstung

Eine der Witterung angepasste Ausrüstung ist unabdingbar. Für alle Wanderungen werden dringend gute, feste Bergschuhe empfohlen.

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  • ViaStockalper - Stockalperweg (Brig - Simplonpass)
  • ViaStockalper - Stockalperweg (Brig - Domodossola)
 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Status
geöffnet
Schwierigkeit
leicht
Strecke
1,5 km
Dauer
0:40h
Aufstieg
32 hm
Abstieg
32 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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